von Christian Boss

Sieg gegen den Bezirksligaabsteiger Post SV

SV Burggrafenhof - Post SV Nürnberg 2:1 (1:1)

Der SV Burggrafenhof gewann sein nächstes Heimspiel verdient gegen den Bezirksligaabsteiger Post SV Nürnberg und bleibt weiterhin ungeschlagen. Dabei begann der Gast etwas wacher und nutzte bereits die erste Chance direkt zur Führung. Eine lange Flanke von der rechten Seite fand am zweiten Pfosten den ungedeckten Stürmer Tobias Frank und dieser schob die Hereingabe zum 0:1 ein. Dieser Rückstand war wie ein Weckruf für die Heimmannschaft, welche nur eine Minute später über eine schnelle und direkte Kombination von Boss und Singer zur Flanke kamen. Singer fand den Kopf von Raab, der gekonnt zum Ausgleich einköpfte. Danach war es ein Spiel, welches sich überwiegend im Mittelfeld abspielte, wobei der SVB die eine oder andere Chance mehr hatte, um in Führung zu gehen. Da diese allerdings ungenutzt blieben und auf der anderen Seite die Abwehr des SVB in dieser Woche wieder stabiler stand und auch Dominik Müller wieder sein Können abrief, blieb es beim Unentschieden zur Halbzeit. Nach der Pause hatte dann der SVB den besseren Start und Raab nutzte eine Unsortiertheit zum 2:1-Führungstreffer mit einem strammen Linksschuss und erzielte somit einen Doppelpack. Danach verflachte die Partie auch aufgrund der tiefen Platzverhältnisse und der dadurch entstehenden Fehlpässe. Raab hatte allerdings kurz vor Schluss doch noch die Chance, um alles klar zu machen, er scheiterte aber nach Flanke von Boss alleine vor dem Gästetorwart, wodurch es beim engen, aber durchaus verdienten 2:1-Heimsieg des SVB blieb.

von Christian Boss

Hüfer schlagen den Spitzenreiter

SV Burggrafenhof - SV Fürth Poppenreuth 6:5

Die Poppenreuther legten gleich los wie die Feuerwehr. Und hat nicht gerade noch der Stadionsprecher vor Torjäger Klaussner gewarnt: schon stand er allein im Strafraum und der Ball zappelte im Netz. In der 3. Minute wurde ein langer Ball auf den linken Flügel der Gäste gespielt, Steuber flankte direkt nach innen auf den erwähnten Goalgetter und der machte mit einer Direktabnahme das 0:1. Es entwickelte sich ein flottes offenes Spiel mit viel Tempo, welches von zwei starken Offensivreihen dominiert wurde. Erst eine Chance durch Rahner, ein Fallrückzieher-Versuch von Klaussner und dann nach einer Viertelstunde eine Dreifachchance für den SVB: erst Schottenhammel über rechts, dann im Nachschuss Singer und Raab, aber jedes Mal blieb SVP-Keeper Weiner der Sieger.

In der 19. Minute setzte sich Schottenhamml durch und passte auf Raab zurück, der zum Ausgleich einschob. Für den neutralen Zuschauer war viel geboten, denn es ergaben sich viele Torraumszenen. Klaussner ging allein aufs Tor zu und verzog (27.). Kurz darauf folgte eine Flanke von Raab, aber Schelling brachte den Kopf nicht richtig hinter den Ball. Nach einer halben Stunde war es wieder der starke Schottenhamml über rechts, er passte in die Mitte auf den starken Neuzugang Bhardwaj. Dieser scheiterte am Torhüter, aber Schottenhamml war wieder zur Stelle und erzielte die Führung. Sechs Minuten später kam der Ball nach einem Abwehrfehler zu Klaussner und dieser ließ sich diesmal die Chance nicht entgehen und erzielte den Ausgleich. Im Gegenzug wieder eine Chance für den SVB, immer hin und her. In der 42. Minute folgte eine Kombination über Raab auf links zu Schottenhamml in die Mitte, der leitete direkt auf Singer weiter. Dieser schob zehn Meter vor dem Tor aus zentraler Position überlegt ein und schon war der SVB wieder in Führung. Aber wer dachte, so würde es in die Pause gehen, sah sich getäuscht. In der letzten Minute der ersten Hälfte gab es einen Freistoß aus zentraler Position zwanzig Meter Torentfernung und Klaussner knallte ihn von sich aus rechts unten ins Eck. Damit ging es in die Kabine zum Abkühlen.

SV Burggrafenhof - SV Fürth Poppenreuth

Zwar etwas ruhiger, aber es ging genauso intensiv weiter. Nach zehn Minuten ließ Raab drei Gegenspieler an der Torauslinie alt aussehen und spielte genau in den Fuß von Schelling. Dieser schloss direkt ab und traf. Danach drückte wieder der Gast, fast im Gegenzug verunglückte SVB-Keeper Müller ein Abstoß direkt in die Füße von Steuber. Der spielte auf Klaussner, aber Müller konnte mit einer Parade seinen Fehler wieder ausbügeln. Nach etwas mehr als einer halben Stunde gab es einen umstrittenen Freistoß wiederum zentral, aber diesmal achtzehn Meter vor dem Tor. Döll führte aus, schoss direkt auf Müller. Dieser konnte den Ball aber nicht festhalten und Rahner staubte zum 4:4 ab. Zehn Minuten später durfte die Heimmannschaft wieder, Christopher Müller spielte einen langen Ball auf Schottenhamml, sein Gegenspieler verschätzte sich und der Goalgetter vom SVB erzielte wieder die Führung. Ab jetzt griffen die Poppenreuther wieder an und erspielten sich einige Chancen: Rahner schoss ans Außennetz, Döll verzog einen Freistoß. Nun musste auch noch Torhüter Müller vom Feld - er hatte sich beim 4:4 verletzt - und es kommt Hammerschick, dieser feierte am Freitag seinen Vierzigsten - Glückwunsch hierfür. In der 90. Minute spritzte Boss in einen Pass der Poppenreuther und spielte steil auf Schottenhamml. Dieser konnte wieder Weiner überwinden und der SVB ging mit zwei Toren in Führung. Es folgte aber noch die Nachspielzeit: Chaos in der Hintermannschaft und Klaussner nutzte die Konfusion zu seinem vierten Treffer. Nach vier Minuten Nachspielzeit war schließlich Schluss und der SVB feierte einen hart erkämpften Sieg.

SV Burggrafenhof - SV Fürth Poppenreuth
Schiedsrichter: Kotscher Rashed (Falkenheim) - Zuschauer: 90
Tore: 0:1 Marcel Klaußner (3.), 1:1 Patrick Raab (19.), 2:1 Christian Schottenhamml (31.), 2:2 Marcel Klaußner (37.), 3:2 Marco Singer (43.), 3:3 Marcel Klaußner (45.), 4:3 Nick Schelling (53.), 4:4 Lukas Rahner (64.), 5:4 Christian Schottenhamml (73.), 6:4 Christian Schottenhamml (89.), 6:5 Marcel Klaußner (90.),

von Christian Boss

Weiterhin ungeschlagen - aber wieder nur 1 Punkt

Der SVB übernahm von Anfang an das Kommando. In der 7. Minute hatte Boss auf Rückpass von Schottenhamml die erste Chance, aber Sust reagierte stark. Nach einer Viertelstunde kam Oberasbach besser ins Spiel und näherte sich dem Tor an. Der SVB hatte aber immer noch das bessere Spielkonzept, ließ sich aber mit zunehmender Zeit in die eigene Hälfte drücken und agierte zusehends mehr mit langen Bällen.

Nach einer halben Stunde folgte dann ein unnötiges Foul an der linken Strafraumecke. Burzer legte sich den Ball zurecht und schlenzte ihn wunderbar über die Mauer in den Winkel – 0:1. Da hatte Müller, der für den verletzten Lauth im Tor stand, nicht den Hauch einer Chance. Danach verlor der SVB sein Konzept, besann sich aber nach zehn Minuten wieder und erspielte sich die eine oder andere Gelegenheit.

Die erste nennenswerte Situation in der zweiten Halbzeit war auch gleich eine spielbeeinflussende. Winkler stoppte Schottenhamml an der Strafraumgrenze durch ein Foul, da er vorher schon Gelb wegen Ballwegschlagens bekommen hatte, musste er per Ampelkarte zum Duschen. Den fälligen Freistoß schoss Singer in die Mauer. Nach einer Stunde ging Kreuzer an der linken Außenlinie durch zwei Spieler hindurch in den Strafraum und wurde an der rechten Schulter umgerissen. Diesen klaren Elfmeter hatte Schiedsrichter Pineci zum Leid des SVB übersehen. In der 65. Minute erkämpfte sich Oberasbach den Ball. Ein schneller Flügelwechsel auf links und dann eine schnelle Flanke auf den langen Pfosten und die ganze Abwehr war ausgespielt: Schuster stand ungedeckt und musste nur noch ganz locker zum 0:2 einköpfen.

Nun rannte der SVB wild an und das Spiel ging nach dem Platzverweis fast nur in Richtung des Tores von Oberasbach. Die nächste Chance hatte der SVB in der 74. Minute, aber Sust nahm den Ball auf und warf schnell ab. Der Ball kam jedoch direkt zurück auf Schottenhamml und dieser lupfte die Kugel über den noch zu weit vor dem Tor postierten Torhüter zum 1:2-Anschluss in die Maschen.

Drei Minuten später schlug Boss eine Freistoßflanke von rechts in den Sechzehner. Schelling nickte den Ball am kurzen Pfosten am Torwart vorbei zum 2:2-Ausgleich ein. Der SVB hatte nun die Chancen zum Sieg: Meier schoss eine Direktabnahme am langen Pfosten vorbei (83.). Zwei Zeigerumdrehungen später verfehlte ein Fernschuss von Boss knapp das Ziel. In der letzten Minute der vierminütigen Nachspielzeit wurde ein Freistoß von Boss von der Mauer an die Latte gelenkt, den Nachschuss verpassten zwei Heim-Akteure und der dritte schoss den Ball in die Wolken, so bleib es beim 2:2.

Fan-Shop

Verein

Magazin

AUF DIESER WEBSITE WERDEN COOKIES VERWENDET, UM IHREN BESUCH EFFIZIENTER UND BENUTZERFREUNDLICHER ZU MACHEN. DURCH DIE NUTZUNG DIESER WEBSITE ERKLÄREN SIE SICH MIT DER VERWENDUNG VON COOKIES EINVERSTANDEN. EINZELHEITEN HIERZU FINDEN SIE UNTER Datenschutz Mehr...