von Christian Richter

SV Burggrafenhof 1 - TSV Nürnberg 1

SV Burggrafenhof 1 vs TV 1860 FürthTSV Nürnberg 1

SVB-Basketballer weiter in der Erfolgsspur – 1. Herren mit klarem Sieg gegen TSV Nürnberg 1

 

Vorletztes Heimspiel der Hufer Basketballer 2017 – diesmal aufgrund der Vereinsweihnachtsfeier zu ungewohnter Zeit am Sonntag um 13 Uhr. Gast im Hufer Dome die Erstvertretung des TSV Nürnberg. Auf dem Papier eine machbare Aufgabe. Allerdings – so haben es die bisherigen Ergebnisse gezeigt – konnten die Nürnberger in den meisten bisherigen Partien stets recht lange mithalten und mussten sich oft erst im Schlussviertel geschlagen geben. Man war also gewarnt.

 

Personell ging der SVB ohne die kranken/verletzten Sebbi Melz, Stefan Kirchgässner und Jochen Sill in die Partie. Tobi Ornellas und Max Baude fehlten aus persönlichen Gründen. Micha Reinlein und Björn Hertlein gingen leicht angeschlagen in die Partie. Ihnen wollte Coach Cosmar (wenn möglich) einige Verschnaufpausen gönnen.

 

Hochball, Anpfiff, der Ball „rollte“. Zunächst noch ohne Erfolg, beide Mannschaften hatten ihr Zielwasser wohl in der Kabine gelassen. Das Scoring eröffnete dann aber der sehr gut aufgelegte Center Dave Weinmann mit einem „and 1“-Play, Micha Reinlein ließ 2 weitere Körbe zur 7:3 Führung Anfang der 4. Minute folgen. Zwar konnten die Gäste noch einmal auf 2 verkürzen. Doch nun setzte sich der SVB angeführt vom starken Max Dittrich (7 Punkte im 1. Viertel) kontinuierlich ab – 16:11, Viertelpause.

 

Aus dieser kamen die „All-Blacks“ mit Volldampf, gewillt, den Vorsprung weiter auszubauen und den Gegner weiter unter Druck zu setzen. Dies gelang zunächst hervorragend: Peter Hehrlein und Max Dittrich nahmen die gegnerischen Aufbauspieler in dieser Phase fast völlig aus dem Spiel. Björn Hertlein gestaltete das Spiel, ohne selbst groß als Scorer glänzen zu müssen. Offensiv gelangen 9 Punkte in 4 Minuten und da bei Nürnberg wenig ging, stand es nach 14 Minuten 25:13. Für die „All Blacks“ wohl das Signal, den Fuß vom Gas zu nehmen. Diese kurze Phase der Unaufmerksamkeit nutzten die Gäste ihrerseits zu einem 13:6 Run und dem 26:31 Anschluss. Es sollte der niedrigste Abstand für den Rest des Spiels bedeuten, da Sebbi Kolb und Dave Weinmann zum Ende des Viertels weitere Punkte gelangen. Halbzeitpause – 36:29.

 

Für die 2. Halbzeit hieß es „keine 2. Luft beim Gegner zulassen und selbst weiter kontinuierlich punkten“. Gesagt getan, denn nach dem Pausentee spielte erst einmal nur der SVB. Routinier Jörg Schmidt fügte sich nahtlos ins Spiel ein und führte umsichtig Regie. Peter Hehrlein dirigierte die bärenstarke Verteidigung und Micha Reinlein, der in der 1. Hälfte noch mit seinem Wurf haderte, fand allmählich in seinen Rhythmus (8 Punkte im 3. Viertel). Dave Weinmann spielte wohl sein bestes Viertel in der Saison (11 Punkte) und räumte defensiv einige Würfe ab. Da sich auch Alex „Turbine“ Karl aufs Scoreboard brachte und Max Dittrich weitere 4 Punkte gelangen, ging es mit einem komfortablen 61:44 in den Schlussabschnitt.

 

Da hatte Coach Cosmar längst begonnen, kräftig durchzuwechseln und seine Starter zu schonen, ohne dass sich ein Bruch im Spiel bemerkbar machte. Dave Weinmann und Max Dittrich eröffneten das Viertel mit 5 weiteren Punkten. Danach übernahmen Jörg Schmidt (4 Punkte im Schlussabschnitt) und Micha Reinlein, der die nachlassende Kondition und Konzentration seiner Gegenspieler zu weiteren 10 Punkten nutzte. Am Ende stand ein deutlicher und ungefährdeter 81:58 Sieg zu Buche.

 

Punkteverteilung: Reinlein 22, Weinmann 18, Dittrich 18, Hertlein 7, Hehrlein 4, Schmidt 4, Kolb 4, Karl 4

 

Coach Cosmar nach dem Spiel: „Wir sind alle sehr zufrieden mit dem Spiel, zumal man die Nürnberger nicht unterschätzen darf. Max Dittrich hat heute mit sein bestes Spiel im Hufer Dress abgeliefert. Dave Weinmann war ebenfalls sehr stark. Die Abwehr um Peter Hehrlein stand sicher und alle Spieler konnten viel Einsatzzeit sammeln. Teilweise saßen mit Micha Reinlein, Peter Hehrlein und Björn Hertlein gleich 3 Starter (darunter unsere beiden Top-Scorer) gleichzeitig auf der Bank. Das war wichtig für die 3 noch kommenden, schweren Spiele. Unser Dank geht auch an die zahlreichen Zuschauer, die uns zu so ungewohnter Stunde super unterstützt haben.“

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